Standzeit Laserdüse und Schutzglas
Das Bild zeigt eine Laserdüse und ein Schutzglas einer modernen Laserschneidanlage. Beide Komponenten sind wichtige Verschleißteile, die regelmäßig gewechselt werden müssen, um eine saubere Schneidqualität sicherzustellen
Was bedeutet Standzeit bei Laserdüse und Schutzglas?
Die Standzeit beschreibt, wie lange eine Laserdüse oder ein Schutzglas in einer Laserschneidanlage zuverlässig genutzt werden kann, bevor sie ausgetauscht werden müssen. Beide Komponenten beeinflussen maßgeblich die Schneidqualität, Prozessstabilität und Betriebskosten.
Standzeit einer Laserdüse
Die Standzeit einer Laserdüse hängt stark ab von:
- Materialart (Stahl, Edelstahl, Aluminium)
- Materialstärke
- Laserleistung (kW)
- Düsengeometrie und Qualität
- Sauberkeit und Kollisionsfreiheit
Typische Standzeit:
8 bis 40 Betriebsstunden
Bei optimalen Bedingungen kann eine Düse auch deutlich länger laufen – bei häufigen Kollisionen und hohen Leistungen dagegen kürzer.
Anzeichen für nötigen Wechsel:
- Kraterbildung an der Öffnung
- Unruhiger Schneidprozess
- Gratbildung / Schneidfehler
- Unsaubere Schnittkante
Standzeit eines Schutzglases
Das Schutzglas sitzt zwischen Laserquelle und Düse und schützt die Optik vor Rauch, Spritzern und Metallpartikeln.
Die Standzeit wird beeinflusst durch:
- Sauberkeit des Schneidprozesses
- Gasdruck
- Materialdicke
- Laserleistung
- Qualität des Schutzglases
Typische Standzeit:
20 bis 80 Betriebsstunden, teils bis zu 120 Stunden bei bester Absaugung und sauberer Schneidumgebung.
Anzeichen für nötigen Wechsel:
- Schlieren oder matte Stellen
- Schmauchspuren
- Leistungsverlust / langsamerer Schneidprozess
- unsaubere Schnittkanten
Wie kann man die Standzeit verlängern?
- Hochwertige Originaldüsen und Schutzgläser verwenden
- Regelmäßige Reinigung des Schutzglases
- Schneidgasqualität sicherstellen
- Kollisionen vermeiden
- Richtige Düsengröße zur Materialstärke wählen
- Laserparameter korrekt einstellen