Maschinenfinanzierung über Leasing
Maschinenfinanzierung über Leasing
Das Leasing ist eine der beliebtesten Formen der Maschinenfinanzierung, vor allem bei mittelständischen Betrieben. Der Leasingnehmer nutzt die Maschine gegen eine monatliche Rate, während das wirtschaftliche Eigentum beim Leasinggeber verbleibt. In der Regel werden Laufzeiten von 36 bis 72 Monaten vereinbart – individuell angepasst an die Nutzung der Maschine.
Je nach Leasingart (Operate Leasing oder Finance Leasing) ergeben sich unterschiedliche bilanzielle und steuerliche Auswirkungen. Während beim Operate Leasing keine Bilanzierung erfolgt, ist beim Finance Leasing eine Aktivierung der Maschine nötig.
Typische Vorteile:
- Geringe Eigenkapitalbindung
- Feste, planbare Raten über die Laufzeit
- Maschinen bleiben technologisch aktuell (Austauschoption)
- Raten oft als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar
Nachteile:
- Kein Eigentum an der Maschine während der Laufzeit
- Gesamtkosten über die Zeit höher als beim Direktkauf
- Vertragsbindung und Rückgaberegelungen beachten
Fazit:
Leasing ist eine sehr flexible Lösung zur Maschinenfinanzierung – ideal für Unternehmen, die technologisch auf dem neuesten Stand bleiben wollen oder ihre Liquidität schonen möchten. Die klare Planbarkeit und steuerlichen Vorteile machen Leasing besonders für schnell wachsende Betriebe attraktiv.