Maschinenfinanzierung als klassischer Kauf mit Teil-Zahlung 30-60-10 %
Maschinenfinanzierung als klassischer Kauf mit Teil-Zahlung 30-60-10 %
Die klassische Maschinenfinanzierung per Kauf mit Teilzahlungsmodell (z. B. 30-60-10 %) ist besonders in der Industrie weit verbreitet. Hierbei wird die Investition in drei Zahlungsphasen aufgeteilt:
- 30 % Anzahlung bei Auftragsvergabe,
- 60 % Zwischenzahlung bei Lieferung der Maschine,
- 10 % Schlusszahlung nach Inbetriebnahme und Abnahme.
Diese Struktur bietet beiden Seiten Sicherheit: Der Hersteller erhält eine verbindliche Zahlung vor Produktionsbeginn, während der Käufer erst bei funktionierender Inbetriebnahme den letzten Teilbetrag überweist.
Finanziell gesehen wird die Maschine direkt erworben und kann vom Käufer bilanziert und über die Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Zudem kann die Mehrwertsteuer oft vorfinanziert und als Vorsteuer geltend gemacht werden.
Typische Vorteile:
- Volle Eigentumsrechte ab Lieferung
- Langfristige Investitionssicherheit
- Nutzung steuerlicher Abschreibungsmöglichkeiten
- Keine laufenden Finanzierungs- oder Mietkosten
Einschränkungen:
- Hohe Liquiditätsbelastung
- Kapitalbindung im Anlagevermögen
- Risiko bei technologischen Änderungen oder Auslastungsschwankungen
Fazit:
Die Maschinenfinanzierung durch Kauf mit Teilzahlung eignet sich besonders für Unternehmen mit starker Liquidität oder hoher Eigenkapitalquote, die langfristig planen und die volle Kontrolle über ihre Investitionen behalten möchten. In Kombination mit steuerlichen Vorteilen ist sie eine solide Wahl – insbesondere dann, wenn die Maschine über viele Jahre im Einsatz bleiben soll.