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Glossar Kompaktes Wissen von A-Z

Leistungsdaten einer Laserschneidanlage

Leistungsdaten einer Laserschneidanlage

Techniker ermittelt Leistungsdaten einer Laserschneidanlage anhand von Materialstärke, Materialtyp und Schnittlänge, um die passende Laserleistung zu bestimmen.

Wie ermittelt man die notwendigen Leistungsdaten einer Laserschneidanlage?

Die Ermittlung der notwendigen Leistungsdaten einer Laserschneidanlage ist entscheidend, um die passende Maschine für Ihre Blechbearbeitung auszuwählen. Nur so können Materialstärken, Schneidgeschwindigkeiten und Produktionsvolumen zuverlässig abgedeckt werden.

1. Materialart und -stärke bestimmen

Die Ausgangsdaten für die Auswahl einer Laserschneidanlage umfassen:

  • Materialart: Stahl, Edelstahl, Aluminium oder Sondermetalle
  • Materialstärke: mm
  • Materialdichte und Leitfähigkeit, die Einfluss auf die Laserleistung haben

Diese Faktoren bestimmen die Laserleistung, die für sauberes Schneiden ohne Nachbearbeitung erforderlich ist.

2. Schneidgeschwindigkeit und Produktionsvolumen berücksichtigen

Die erforderliche Leistung hängt von den Blechmaßen, Schneidlängen und Stückzahlen ab:

  • Länge der Schnittkanten pro Werkstück
  • Komplexität der Schnittgeometrie
  • Produktionsvolumen pro Stunde oder Tag

Je größer die Stückzahl oder je länger die Schnittkanten, desto höher muss die Laserleistung bzw. der Durchsatz der Anlage sein.

3. Berechnung der Laserleistung

Die benötigte Laserleistung PPP kann anhand folgender Faktoren abgeschätzt werden:

P=f(M,S,L)P = f(M, S, L)P=f(M,S,L)

  • P = benötigte Laserleistung (kW)
  • M = Materialtyp und -dicke
  • S = Schnittgeschwindigkeit
  • L = Gesamtlänge der Schnittkanten

Diese Berechnung liefert eine Orientierung für die Auswahl der geeigneten Laserschneidanlage.

4. Berücksichtigung von Maschinenparametern

Neben der reinen Laserleistung sollten folgende Daten geprüft werden:

  • Arbeitsbereich/Schneidtischgröße
  • Achsenanzahl und CNC-Steuerung für komplexe Konturen
  • Automatisierung: Materialzuführung, Ablage oder Roboterintegration
  • Wiederholgenauigkeit und Schnittqualität

5. Sicherheits- und Leistungsreserven

Es empfiehlt sich, 10–20 % Leistungsreserve einzuplanen, um Materialabweichungen, unterschiedliche Festigkeiten oder zukünftige Produktionsanforderungen abzudecken.

Fazit

Die Ermittlung der notwendigen Leistungsdaten einer Laserschneidanlage erfordert die Analyse von Material, Schnittlängen, Produktionsvolumen und Maschinenparametern. Hersteller wie Hezinger Maschinen GmbH unterstützen ihre Kunden dabei, die optimale Maschine auszuwählen – für präzise Schnitte, effiziente Produktion und langlebige Maschinenleistung.

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